Was ist eine Jugendbegegnung?

Eine Jugendbegegnung bringt Jugendliche aus verschiedenen Ländern zusammen. Sie ist offen für junge Menschen im Alter zwischen 13 und 30 Jahren. Insbesondere diejenigen, die sonst wenig Gelegenheit zum Austausch und zur Begegnung haben, sollen von einer Teilnahme profitieren.

Die Ziele einer Jugendbegegnung

Die Jugendlichen lernen voneinander. Sie entdecken ihre sozialen und kulturellen Gemeinsamkeiten wie Unterschiede und werden sich derer bewusst. Die Teilnahme an einer Jugendbegegnung stärkt das Bewusstsein für eine europäische Bürgerschaft.

Eine Jugendbegegnung besitzt eine klare europäische Dimension. Sie greift Themen auf, die in der Europäischen Gemeinschaft von Interesse sind: Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Drogenmissbrauch genauso wie die Auseinandersetzung um gemeinsame Werte, Menschenrechts- und Demokratiefragen, Chancengleichheit und Respekt für andere Kulturen.

Eine Jugendbegegnung verfolgt klare Nicht-formale Lernziele. Sie lässt einen deutlichen Anteil interkulturellen Lernens erkennen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen in jeder Projektphase ihre eigenen Themen einbringen und auch umsetzen können. Für den Erfolg einer Maßnahme ist die aktive Beteiligung der Jugendlichen unbedingt erforderlich.

Was noch wichtig ist

Eine Jugendbegegnung kann bi-, tri- oder multilateral sein. Bilaterale Jugendbegegnungen sind vorwiegend für den Fall vorgesehen, wenn es das erste europäische Projekt der Projektträger ist oder wenn sich Gruppen treffen, die ohne Erfahrung auf europäischer Ebene sind. Eine Jugendbegegnung kann auch an verschiedenen Orten stattfinden, was bedeutet, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur gleichen Zeit durch ein oder mehrere Länder reisen, die an der Begegnung teilnehmen.

 
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